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Lars Roith
Lars Roith ist Senior Software Consultant und Geschäftsführer der AIT. Eines seiner „Steckenpferde“ ist die Architektur- und Prozessberatung. Lars Roith ist maßgeblich beteiligt am hauseigenen Softwareentwicklungsprozess (AIT SEP) und ist für das AIT Task Board verantwortlich.

Lars Roith

Der Weg von der formulierten zur verwalteten Anforderung

Freitag, 08. Mai 2009

Bei vielen unserer Kunden und in nahezu allen unseren Projekt werden Anforderungen in einem formalen Dokument erfasst. Dabei ist in fast allen Fällen Microsoft Office Word im Einsatz. Um Projekte von der Anforderungs-Definition bis zur Auslieferung und Wartung mit dem Team Foundation Server verwalten zu können, enstand der Wunsch, die in Microsoft Office Word formulierten und abgenommenen Anforderungen mit den im TFS gehaltenen Requirement Work Items abzugleichen. Um dies zu ermöglichen, enstand die AIT Word To TFS Extension.

Die Herausforderung in der Integration zweier System A und B ist zumeist die Abbildung der Möglichkeiten des Systems A innerhalb des Systems B unter Zuhilfenahme der in System B zur Verfügung stehenden Funktionen. In unserem Fall sind A bzw. B definiert durch Microsft Office Word und den TFS. Um Anforderungen in Word zu dokumentieren, verwenden wir eine Tabellenstruktur wie sie in folgendem Bild dargestellt ist:

Diese Tabellenstruktur enthält Felder, in denen die einzelnen Informationen zu einer Anforderung in strukturierter Form festgehalten werden. Diese Informationen werden bei der Synchronisierung in den einzelnen Feldern eines Requirement Work Items im TFS abgelegt. Dabei werden auch Inhalte wie z.B. Bilder mit veröffentlicht. Das folgende Bild zeigt eine in Word formulierte und erfasste Anforderung.

Hinter der Tabellenstruktur verbirgt sich ein XML-Knoten zur strukturierten und auswertbaren Ablage der Informationen innerhalb des Word Dokuments.

Das dazugehörige Requirement Work Item innerhalb des Visual Studio ist in folgendem Bild zu sehen:

Innerhalb des Visual Studios lassen sich mit Hilfe der AIT VSTS Extension die Work Items in einer Hierarchie anordnen. Dies ist in folgenden Bild zu sehen:

Die Synchronisierung von Word-Dokument und TFS wird momentan über eine Kommando-Zeile ausgeführt. Die Word-Dokumente sind dabei das führende Artefakt. Die Umsetzung als Kommandozeile erlaubt es, den Abgleich von Spezifikations-Dokumenten und dem TFS Work Item Store innerhalb eines Build Prozesses zu automatisieren.

Die Kombination aus Word To TFS und VSTS Extension ermöglicht uns bereits heute, die in TFS 2008 existierende Lücke im Requirements Management zu schließen.

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