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Sven Hubert

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TFS Backup – Das Mindeste an Datensicherung

Dienstag, 01. Juni 2010

Wie betreibt man Datensicherung im TFS? Wie erstelle ich einen Maintenance-Plan mit SQL Server Management Studio? Welche Datenbanken muss ich sichern?

Der Team Foundation Server wird im Unternehmen zur Projektabwicklung bzw. Produktentwicklung eingesetzt. Entsprechend geschäftskritische Daten sind im zentralen Repository enthalten, die vor Verlust durch Hardwareschäden (z.B. bei Defekt des RAID-Controllers), Sabotage (z.B. Drop All) oder Katastrophen (z.B. Brandfälle) gesichert werden müssen. Nicht umsonst stand das AIT TeamSystemPro Team bereits knietief im Wasser, um die Daten eines TFS in letzter Minuten zu sichern und später wiederherzustellen.

Im einfachsten Falle betreibt man die Sicherung über ein volles Datenbank-Backup. Dazu kann im SQL Server Management Studio ein sogenannter Maintenance-Plan (dt. Wartungsplan) erstellt werden wie folgendes Bild illustirert.

TFSFullBackup

Als Mindestanforderung sollte dieser alle Benutzerdatenbanken sichern (A), die Datenbanken verkleinern – also unnötige Log-Daten löschen (B) und die Wartungsartefakte und ältere Backups löschen (C).

Dadurch entsteht ein Backup mit Reporting Datenbanken (1), der TFS-Konfigurationsdatenbank (4), den Collection-Datenbanken (3+5), relationales Warehouse (6) und Sharepoint-Datenbanken (7). Zudem muss einmalig (bei Änderung des Report Service Account Passworts) der Reporting Services Encryption Key gesichert werden (über den Reporting Services Configuration Manager).

Das Backup muss natürlich noch an eine sichere Stelle (z.B. auf Band) verschoben werden.

Sollten Sie weitere Backup-Möglichkeiten in Betracht ziehen, kontaktieren Sie uns. Insbesondere beim Hot-Backup von virtuellen Maschinen sollten Sie Punkte wie Cache- und Buffer-Daten sowie Konsistenzprüfungen berücksichtigen.

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