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Stefan Mieth
ist Senior Consultant und Projektleiter bei der AIT und unterstützt Unternehmen bei der Einführung und Optimierung des Visual Studio Team Foundation Server. Er hat sich unter anderem der Definition und Verbesserung von ALM Prozessen verschrieben und hilft Unternehmen bei der Etablierung agiler Software Entwicklungs-Methoden und dem lösungsorientierten Anpassen der Werkzeugkette. +Stefan Mieth

Stefan Mieth

Neu in TFS 2013 – Team Rooms & Connected IDE

Mittwoch, 11. September 2013

Das der Team Foundation Server stark auf Kommunikation und Integration setzt ist nichts neues. So sind auch die heute vorgestellten Features aus diesem Bereich. Die Kommunikationsplattform Team Room bietet einen Chat-Bereich für Teammitglieder in dem Sie Projekt-Informationen einfach austauschen können. Die Connected IDE ermöglicht das teilen von persönlichen Entwicklungseinstellungen auch über mehrere Systeme.

Team Rooms

nahezu jedes aktuelle Entwicklerteam nutzt digitale Kommunikation zur Wissensverbreitung und Projektinteraktion. Doch übliche externe Chatwerkzeuge haben nur selten eine Integration direkt in den TFS. Team Rooms helfen genau hier weiter: ein Alert für einen fertigen Build ist ebenso möglich wie die Referenzierung auf ein Work Item. Die wichtigsten Facts auf einen Blick:

  • Allways On
    • Der Team Room ist immer geöffnet, er muss nicht Sessionbasiert gestartet werden
  • Allway Recorded
    • alle Aktivitäten im Team Room werden aufgezeichnet. Das hilft beim Nachlesen der letzten Besprechung, oder auch wenn man mal außer Haus war.
  • Team Room Events
    • Einstellbare Benachrichtigungen über Builds, Work Items, Code Changes und Reviews werden im Team Room Protokoll angezeigt.

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  • Team Room User
    • TFS User und Gruppen können den Team Rooms hinzugefügt werden. So bekommt jeder die Informationen, die er benötigt.
  • Direktes Ansprechen und referenzieren
      • Soll in einer Nachricht eine Person angesprochen werden kann das mit @UserName erfolgen. Mit #ID kann auf Work Item via ID referenziert werden.
      • Beispiel: @Brian, can you please review backlog item #4711 and #815?

 

View and post messages in the team room

Connected IDE

Das was als Connected IDE vorgestellt wird, mutet zunächst ein wenig seltsam an: Via Benutzername und Passwort soll sich der Entwickler an seinem neuen Visual Studio 2013 anmelden. Doch wozu? Einer der Gründe heißt Roaming Settings. Wie umständlich es ist, genau sein System einzurichten, mit den Einstellungen die man gewohnt ist, kennt schätzungsweise jeder Entwickler. Oder das Parallele Arbeiten an zwei Maschinen – Vom Notebook zum Desktoprechner oder auch aus der Arbeit nach Zuhause. Das Problem soll mit diesem Mechanismus der Vergangenheit angehören. Die Einstellungen des Visual Studios können nun von einem Entwicklersystem auf ein anderes Übertragen werden.

Anmelden an der IDE mit Microsoft Account

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Connected IDE Einrichten und Konfigurieren

Über den Dialog Tools –> Options kann das Verhalten der einzelnen Entwicklermaschinen konfiguriert werden. Wurden bereits mehrere Systeme getrennt konfiguriert, tritt ein Konflikt auf. Durch einen Klick auf “Resolve Conflict” lässt sich auswählen, ob die lokalen oder die bereits auf dem Online Profil vorhandenen Einstellungen führen sollen. Das System kann auch Isoliert, also unsynchronisiert betrieben werden. Im letzten Schritt kann noch ausgewählt werden welche Einstellungen synchronisiert werden sollen.

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