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Archiv für Mai 2014

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Jan Mattner

Jan Mattner

Patch für Entity-Framework-Modelle basierend auf Datenbanken von Oracle

Dienstag, 27. Mai 2014

Wer das Entity Framework (EF) mit Datenbanken von Oracle nutzt, kennt das Problem. Das ID-Feld eines neuen Eintrags wird im EF-Modell nicht automatisch erhöht und hat den Wert 0, obwohl man den Trigger in der Datenbank richtig definiert hat.

Der Grund für das Problem liegt bei den Datenbanken von Oracle bis einschließlich Version 12.0, denn diese kennen keine Identitätsspalten, die ein automatisches Inkrement durchführen. Das Auto-Inkrement muss manuell durch die Einführung von Triggern bewerkstelligt werden. Deshalb spiegelt sich diese Identitätseigenschaft auch nicht in einem *.edmx-Modell wieder, welches im Rahmen des Entity Frameworks erstellt wird.

Dies kann man leicht zu spüren bekommen, wenn man nun über das EF neue Einträge anlegt und darauf vertraut, dass die ID automatisch erhöht wird. Denn nun haben alle neuen Einträge den Standardwert 0 – allerdings nur im EF-Modell, in der Datenbank wurde alles korrekt angelegt! Hätte die Spalte im EF-Modell die Identity-Eigenschaft, so hätte das Modell nochmal bei der Datenbank nachgefragt und die richtige ID übernommen.

Die Lösung des Problems liegt auf der Hand: jede Identitätsspalte muss nachträglich im EF-Modell mit der Identity-Eigenschaft versehen werden. Diese Anpassung kann ganz bequem mit dem AIT EF Oracle Identity Patch vorgenommen werden. Der Patch ist als NuGet-Paket erhältlich. Bei der Installation des Pakets wird automatisch eine *.xml-Konfigurationsdatei erzeugt, in der man jene Spalten definieren kann, für welche die Anpassung vorgenommen werden soll. Nun stellt dieser Patch bei jedem Build-Vorgang sicher, dass die angegebenen Spalten in der *.edmx-Datei die Identity-Eigenschaft haben und ändert notfalls das Modell. Damit muss man sich um das Auto-Inkrement keine Sorgen mehr machen.

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Benjamin Fischer

Benjamin Fischer

Aufsetzen einer vollständigen Team-IDE in zwei Tagen

Montag, 12. Mai 2014

Der Begriff des Cloud Computing ist immer noch in aller Munde. Die Vorteile der höheren Datenverfügbarkeit und Datensicherheit sind nicht von der Hand zu weisen. Unternehmen können vor allem in Phasen mit schwankenden Anforderungen von der Skalierbarkeit profitieren. Dies gilt besonders für Start-up-Unternehmen, welche auf ein schnelles Wachstum vorbereitet sein müssen und deren geringes Kapital nicht in teure Server investiert werden kann.

Ein weiterer wesentlicher Punkt wird dabei oft vernachlässigt. Die Verwendung der Cloud macht vieles auch einfacher. Mit vorgefertigten Images und Instanzen, die in wenigen Sekunden gestartet sind, kann ein Entwickler in kurzer Zeit mit der Arbeit beginnen, oder die Software kann mit unterschiedlichen Konfigurationen getestet werden. Microsoft stellt neben Images und Computing Services in seiner Azure Plattform aber auch verschiedene andere Dienste bereit, welche es ermöglichen die Cloud in Verbindung mit anderen Microsoft-Services als Infrastruktur für die gesamte Entwicklung zu nutzen.

Mit Office365 wird der klassische Exchange Server im Unternehmen hinfällig, Lync hilft bei der Unternehmenskommunikation, VisualStudioOnline ermöglicht eine einfache und effiziente Steuerung des Projekts und die entwickelte Software kann durch einen automatischen Build in der Cloud übersetzt und veröffentlicht werden. All dies ist möglich ohne die Anschaffung eines eigenen Servers.

Wie dies möglich ist und wie die einzelnen Services ineinander greifen, erfahren Sie in unserem neusten Artikel in der dotnetpro. Darin begleiten wir ein kleines Entwicklerteam, welches sich dieser Herausforderung annimmt und ihre komplette Infrastruktur für ein neues Projekt in kurzer Zeit komplett in der Cloud aufsetzen möchte.

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Christian Schlag
ist Software Process Consultant, Autor und Referent im Umfeld Microsoft ALM bei der AIT GmbH & Co. KG Stuttgart.

Christian Schlag

Datenexport von Visual Studio Online in Team Foundation Server

Mittwoch, 07. Mai 2014

Mit Update 2 für Team Foundation Server 2013 (TFS) ist es nun möglich aus Visual Studio Online exportierte Daten in einen On-Premise TFS zu importieren. Diese Möglichkeit steht nur bis zum 20.05.2014 zur Verfügung. Wir zeigen Ihnen wie Sie Ihre Daten transferieren.

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