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Christoph Haupt

Christoph Haupt

Neu in Visual Studio und TFS „15“: Web Test Runner

Mittwoch, 30. November 2016

In früheren Beiträgen unserer Blogserie über das neue Major Release des Team Foundation Servers wurde bereits eine Vielzahl an Neuerungen im Bereich des Testens beschrieben. Auch der Web Test Runner bringt neue Features mit sich, die wir Ihnen im Folgenden gerne vorstellen möchten.

Bevor wir jedoch inhaltlich einsteigen noch ein kurzer Einschub zur Benennung der neuen TFS- und Visual Studio-Versionen. Der Eröffnungsblogpost der Blogserie stellt heraus, dass die Bezeichnung TFS und Visual Studio “15“ die interne Versionsnummer enthält und nicht die endgültige Namensbezeichnung ist. In der Zwischenzeit wurde die neue TFS-Version veröffentlicht und auch der offizielle Name bekanntgegeben. Das nun aktuelle Release, welches bisher mit der internen Versionsbezeichnung “15“ gekennzeichnet wurde, läuft unter dem Namen Visual Studio und TFS 2017.

Aber widmen wir uns nun wieder dem Web Test Runner des TFS 2017. Bislang war es in einer Browser-Testsession out of the box nur möglich den Testablauf durch Screenshots oder Screen Recordings zu dokumentieren. Die bereits aus MTM und der Test & Feedback Extension bekannte Funktion, ein Image Action Log zu erzeugen, gab es bisher jedoch nicht. Dies ändert sich mit TFS 2017, denn nun können auch im Web Test Runner alle Interaktionen eines Testers innerhalb des Browsers als Bilderserie aufgezeichnet werden (vgl. Abb. 1.)

Abb 1.: Erzeugen eines Image Action Logs im Web Test Runner

Abb 1. : Erzeugen eines Image Action Logs im Web Test Runner

Die gesammelten Informationen werden anschließend automatisch dem zu Grunde liegenden Testfällen , den zugehörigen Testergebnissen sowie auch Bugs, welche aus dem Testlauf heraus erzeugt werden, als Attachement angefügt (vgl. Abb. 2).

Abb 2.: Anhängen von Image Action Logs an einen neuen Bug

Abb 2.: Anhängen von Image Action Logs an einen neuen Bug

Unter Verwendung von Chrome sind aber nicht nur die bereits erwähnten Aufnahmen von Interaktionen innerhalb des Browsers möglich. Auch wurde eine weitere Funktion aus MTM und der Test & Feedback Extension zur Aufnahme von Benutzer-Interaktion in Desktop-Apps während der Session integriert. Hierbei werden die gesammelten Informationen am Ende wieder dem Test, den Ergebnissen und eventuellen Bugs als Attachement angefügt.

Die bereits aus dem MTM bekannte Option ‚Run with Options‘ steht im TFS 2017 nun ebenfalls auch im TFS Web Access für alle Browser zur Verfügung. Sie bietet dem Anwender unter anderem die Möglichkeit ein Build auszuwählen, der mit den während der Testausführung erstellten Bugs und den Testergebnissen verknüpft wird. Weitere Einstellmöglichkeiten, z.B. manuelle Run Options, stehen hier jedoch nicht zur Verfügung (vgl. Abb. 3).

Abb 3.: Test Durchlauf mit Optionen

Abb 3.: Test Durchlauf mit Optionen

Ist ihr Interesse geweckt oder haben Sie sich schon intensiver mit den vielen Neuerungen auseinandergesetzt? Sind Ihre Überlegungen vielleicht sogar schon konkret, sich von Ihrem alten TFS zu verabschieden und auf den neuen TFS 2017 zu wechseln? Sprechen Sie uns gerne an.

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