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Christian Schlag
ist Software Process Consultant, Autor und Referent im Umfeld Microsoft ALM bei der AIT GmbH & Co. KG Stuttgart.

Christian Schlag

Neu in TFS 2013: Altes und neues Fundament

Donnerstag, 05. September 2013

Für den TFS 2013 haben sich die Hardwareanforderungen nicht wesentlich geändert, bei den Softwarekomponenten gibt es hingegen ein wichtiges Detail zu beachten.

Als Betriebssystem setzt der TFS 2013 mindestens Windows Server 2008 R2 oder höher voraus. Soll ein SharePoint-Server in Verbindung mit TFS 2013 verwendet werden, muss dieser nun die Version 2010 oder höher tragen, d. h. ältere Versionen wie MOSS 2007 und WSS 3.0 werden nicht mehr unterstützt.  Soweit keine großen Überraschungen, jedoch wird als Datenbankserver zwingend die aktuelle Version (derzeit 2012 SP1) oder neuer (momentan 2014 CTP1) des  SQL Servers verlangt. Die letzte Einschränkung erhöht den (zeitlichen) Aufwand eines möglichen Upgrades erheblich, denn nun muss zusätzlich der Datenbankserver aktualisiert werden.

Apropos Upgrade: Wer noch immer einen TFS 2008 betreibt und diesen demnächst auf neuen TFS 2013 aktualisieren möchte, muss einen Zwischenschritt über den TFS 2010 oder 2012 einplanen.

Wie bisher muss auf der Client-Seite nicht unbedingt die zugehörige Version von Visual Studio verwendet werden. Nach der Installation eines Kompatibilitätspatch können auch Visual Studio 2010 und 2012 mit dem TFS 2013 kommunizieren. Eine Unterstützung für das Zusammenspiel zwischen Visual Studio 2008 und TFS 2013 wird es nicht geben. Hierfür kann der MSSCCI Provider verwendet werden. Wie so ein Upgrade auf TFS 2013 verlaufen kann erfahren Sie im Blogbeitrag TFS 2013 – Upgrade ohne Netz und Doppelten Boden.

Weiterführende Informationen zu den technischen Anforderungen des TFS 2013 stehen in der MSDN zur Verfügung (siehe System Requirements for Team Foundation Server).